GEO-Tag der Natur 2017 auf Wangerooge

 

Zum zehnten Mal fand am 19. August der GEO-Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt. Seit 1999 veranstaltet das Magazin GEO jährlich diesen Tag, um eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt zu erheben und um das Bewusstsein für die Biodiversität vor unserer Haustüre zu wecken. Denn nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen.

Watt°N war mit 3 Mitgliedern dabei, um die Junior Ranger bei ihrer Vogelbeobachtung zu unterstützen. 

 

 

So fuhren an diesem Tag bei schönstem Sonnenschein ca. 70 Experten für Flora und Fauna auf die ostfriesische Insel Wangerooge. Darunter zum ersten Mal auch zehn Junior Ranger aus dem Nationalpark und drei ornithologische und landschaftsökologische Spezialisten vom Freiwilligen Netzwerk Watt°N, die das Junior Ranger Team mit ihrem Wissen unterstützen. Gruppenweise wurde nach Pilzen, Moosen, Pflanzen, Käfern, verschiedensten Watt-Bewohnern, wie Heuschrecken, Libellen und Schmetterlingen, Schnecken, Kriechtieren, Vögeln und Säugetieren in den Salzwiesen und Dünen gesucht. Am späten Nachmittag wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen zusammengetragen. Insgesamt 640 Tier- und Pflanzenarten konnten noch am selben Tag bestimmt werden, weitere Arten werden innerhalb der kommenden Wochen im Labor nach bestimmt.

Die Junior Ranger konnten mit Hilfe der Mentoren von Watt°N und Stefanie Lenz vom Junior Ranger Projekt innerhalb von wenigen Stunden über 50 Vogelarten selbst bestimmen. Zudem lernten sie kulinarische Pflanzen im Nationalpark kennen und probierten diese sofern es keine geschützten Arten waren. Danach durften die Nachwuchs-Forscher den Experten bei der Suche nach den kleinsten Laufkäfern über die Schulter schauen. Begeistert nahmen die Junior Ranger die Vielfalt der Natur und neu gelerntes Wissen auf.

Peter Südbeck lobte in der Abschlussrunde den wertvollen Einsatz aller Beteiligten und auch die Bereitschaft, das Wissen an die nächste Generation weiterzugeben und Begeisterung für die Vielfalt in der Natur zu vermitteln, dies sei eine wesentliche Grundlage zum Verständnis und zur Erhaltung der globalen Biodiversität.

 


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