Was bisher geschah...

Zugvogelfest in Horumersiel

 

 

Am 22. Oktober endeten die 9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer traditionell mit dem Zugvogelfest in Horumersiel.


Watt°N war mit einem Stand mit dabei, an dem Kinder bei einer Mitmachaktion etwas über die Nahrung der Vögel und Beringung lernen konnten. Außerdem gab es einen tollen Vortrag über die Arbeit der Freiwilligen im Wattenmeer und die Rastvogelzählungen.


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Herbstputz Norderney vom 03.-05.11.2017

Hier noch etwas, da noch was – kleine farbenfrohe Plastikschnipsel, Lollistiele, Schnuller, Fischernetze, nichts war sicher vor den emsigen Teilnehmern unserer Müllsammelaktion am ersten Novemberwochenende 2017 auf Norderney. Wir haben richtig was geschafft und doch das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

 

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Netzwerktreffen Spiekeroog 2017

Noch finden wir Sand von Spiekeroog in unseren Schuhen -  unser alljährliches Netzwerktreffen fand vom 13. – 15. Oktober auf besagter Insel statt und hat uns nicht nur Sonnenbrand beschert.    

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GEO-Tag der Natur 2017 auf Wangerooge

 

Zum zehnten Mal fand am 19. August der GEO-Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt. Seit 1999 veranstaltet das Magazin GEO jährlich diesen Tag, um eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt zu erheben und um das Bewusstsein für die Biodiversität vor unserer Haustüre zu wecken. Denn nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen.

Watt°N war mit 3 Mitgliedern dabei, um die Junior Ranger bei ihrer Vogelbeobachtung zu unterstützen. 

 

 

So fuhren an diesem Tag bei schönstem Sonnenschein ca. 70 Experten für Flora und Fauna auf die ostfriesische Insel Wangerooge. Darunter zum ersten Mal auch zehn Junior Ranger aus dem Nationalpark und drei ornithologische und landschaftsökologische Spezialisten vom Freiwilligen Netzwerk Watt°N, die das Junior Ranger Team mit ihrem Wissen unterstützen. Gruppenweise wurde nach Pilzen, Moosen, Pflanzen, Käfern, verschiedensten Watt-Bewohnern, wie Heuschrecken, Libellen und Schmetterlingen, Schnecken, Kriechtieren, Vögeln und Säugetieren in den Salzwiesen und Dünen gesucht. Am späten Nachmittag wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen zusammengetragen. Insgesamt 640 Tier- und Pflanzenarten konnten noch am selben Tag bestimmt werden, weitere Arten werden innerhalb der kommenden Wochen im Labor nach bestimmt.

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Kids Watt Academy 2017

 

Am dritten Maiwochenende brachen 14 Watt°N-Menschen auf, um kleine Wattwürmer, Herzmuscheln, Wattschnecken, Nordseegarnelen, Möwen und Robben zu begleiten und mit ihnen das Watt zu entdecken und zu schützen. An diesem Wochenende fand die zweite Kids Watt Academy statt und die Freiwilligen von Watt°N hatten die Gelegenheit, die Kinder und Jugendlichen beim Forschen zu begleiten.

 

Viele von uns haben ihren Freiwilligendienst im Umweltbildungsbereich gemacht und hatten nun die Gelegenheit, ein Revival zu feiern. Es hat riesig Spaß gemacht!

 

 

 

Die Kids Watt Academy war in diesem Jahr auch für die Kinder und Jugendlichen wieder ein voller Erfolg. An sechs Forschungsstationen lernten 150 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren etwas über die Bewohner des Watts, das Wetter an der Küste, verschiedene Vogelschnäbel und warum diese so unterschiedlich geformt sind, Deichbau, Käseherstellung, naturwissenschaftliche Experimente und Müll im Meer. Außerdem gab es ein großes Watterlebnis mit allen Forschern gleichzeitig im Watt!

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Brandganserfassung 2017

 

 

Auch dieses Jahr waren wieder viele Freiwillige von Watt°N dabei um tatkräftig bei der Brandganserfassung zu unterstützen, die am 30. April stattfand.

Im Rahmen dessen wurde auch bei der Wasser- und Watvogelzählung unter die Arme gegriffen.

 

 

Insgesamt 20 motivierte Leute aus dem Netzwerk brachen am Ende der letzten April Woche auf Richtung Norden – mit einer Mission: Brandgänse zählen. Die Vorfreude war bei allen schon vorher groß. Dieses Jahr war das Watt°N Netzwerk zum ersten Mal auf allen ostfriesischen Inseln inklusive Wangerooge mit einigen Helfern präsent. Als Änderung zum Jahr 2016 verzichteten wir auf Unterstützung am Festland, da dort nur sehr vereinzelt Brandgänse in geringer Zahl brüten und die Erfassung vergleichsweise einfach ist. Besonders freuten wir uns, dass wir nicht nur den Erfassern und Vogelzivis des NLWKNs (Borkum bis Spiekeroog) helfen konnten, sondern auch dem eigenständigen Mellumrat auf Wangerooge unterstützen durften.

 

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Großerfassung auf Borkum und Norderney

 

In diesem Jahr war Watt°N das erste Mal auch zur Unterstützung bei der Großerfassung des NLWKNs in der Zeit vom 10. - 12. April auf Borkum und Norderney mit dabei. Insgesamt 4 Watt°N Mitglieder fuhren auf die Inseln, um den Betreuern des NLWKNs unter die Arme zu greifen und den Freiwilligen die Kartierungsarbeit im Gelände näher zu bringen.

 

 Ziel dieser ersten Erfassung ist es vor allem, den Freiwilligen beizubringen, sich im Gelände zu orientieren und zu bewegen, gleichzeitig aber auch die Koordination einer Erfassung zu erlernen. Wichtig ist dabei die Absprache untereinander. Man „durchkämmt“ die Fläche in einer langen Reihe und erfasst das jeweilig einsehbare Teilgebiet. Gemeinsam werden dann am Ende die Ergebnisse zusammen getragen und ausgewertet.

Diese Großerfassung dient aber auch dazu, jeweils den beiden Freiwilligen auf Borkum und Norderney eine Grundlage für die Brutvogelkartierung zu schaffen, da dies die größten Inseln sind. Mit vielen Helfern schafft man die Kartierung sehr zügig, zu zweit nimmt das deutlich mehr Zeit in Anspruch. Der frühe Zeitpunkt hat zudem den Vorteil, dass die Anzahl der brütenden Vögel noch relativ gering ist, viele Arten kommen erst noch in die Gebiete. So kann man sich zunächst auf einige Arten konzentrieren, wie die Graugans oder den Kiebitz. Besonders die kleinen Singvogelarten sind noch nicht in der breiten Masse in ihren Brutgebieten angelangt.

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Erfahrungsbericht zur Ersterfassung auf Norderney

 

 

Zu den wichtigsten Aufgaben der Bundesfreiwilligen vom NLWKN gehört die Brutvogelkartierung, die von April bis Juli stattfindet. Deshalb wurden die aktuellen Freiwilligen während eines zweiwöchigen Seminares im März in die Methoden der Brutvogelerfassung eingewiesen. So viel zur Theorie – Praxis ist jedoch immer noch etwas anderes und somit bekamen die Norderneyer Freiwilligen bei der Ersterfassung vom 3.-7. April Hilfe von einem Watt°N-Mitglied, Simon Hummel. Da dieser schon sehr erfahren ist und sich im Gelände gut auskennt, konnte er den Freiwilligen mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen wertvolle Tipps geben.

 

Hier ein kurzer Erfahrungsbericht der Norderney NLWKN-Freiwilligen Martin Fuhse und Britta Steger:

 

Am 03.04.17 startete die heiß ersehnte Brutvogelkartierung. Zusammen mit zwei Freiwilligen vom Festland fingen wir mit der Dünenkartierung im Osten an. Da die Festländer sich nicht im Gebiet auskannten, war es sehr hilfreich, dass Simon dabei war und uns Orientierungshilfe geben konnte. Er war selber Freiwilliger auf Norderney und ist immer wieder hier und kennt sich somit in den Feldkarten aus. Außerdem gingen wir zusammen mit ihm nochmal die Kategorisierung der Vögel durch. Denn bei der Kartierung wird am Verhalten der Vögel eine unterschiedliche Brutkategorie festgestellt. Es war ein sehr erfolgreicher Tag, wir konnten gemeinsam viel schaffen. Am Abend wurden die tagsüber kartierten Gebiete ausgewertet und Ergebnisse zusammen getragen.

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Kartierungsmöglichkeiten für Interessierte

 

Ihr könnt zwischen April und Juni nicht genug bekommen vom Kartieren und wolltet schon immer mal in einem bestimmten durch den NLWKN erfassten Gebiet aushelfen? Dann ist das eure Chance! Schreibt uns einfach wo und wann ihr gerne helfen würdet und wir stellen den Kontakt zum NLWKN her. Dollart, Schillbank, Baltrum oder die Salzwiesen rufen.

 

Eine bereits bestehende Möglichkeit wäre z. B. eine intensive Dünenerfassung für Weihen auf Borkum an den Wochenenden vom 19. bis 21. Mai und 26. bis 28. Mai. Kartierungserfahrung ist notwendig. Wer seine Kartierungserfahrung wieder auffrischen möchte ist auch herzlich willkommen und bekommt vorher noch einen Crashkurs. Auch hier wird wieder eine Unterkunft gestellt und die Fährkosten können übernommen werden.

 

Die genaue Absprache erfolgt individuell, für Fragen steht Simon Hummel (simon.hummel@wattn.de) gerne zur Verfügung!

 

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Newsletter, Januar 2017

Heute gibt es einen neuen Newsletter von Watt°N, dem Netzwerk Freiwilliger im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

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Zugvogelfest 2016

 

Die jährlich stattfindenden Zugvogeltage im Niedersächsischen Wattenmeer ist vermutlich bundesweit die größte Veranstaltung zur Information von Besuchern über die Faszinationen der Natur.

 

 

Im Jahr 2016 erlebten ungefähr 20.000 Besucher an neun Oktobertagen die Phänomene des Vogelzugs auf den Inseln und am Festland rund ums Wattenmeer. In Vorträgen, Führungen, Beobachtungstürmen und Ausstellungen wurden sie über die Bedeutung des Vogelzuges und dessen Ablauf informiert.

 

 

 

Einen feierlichen Abschluss gab es beim Zugvogelfest in Horumersiel am Sonntag, den 16. Oktober, zu dem über 1500 Besucher kamen. 

 

Watt°N war mitten drin mit dabei: Auf der Bühne mit Erzählungen aus dem Freiwilligendienst, im kleinen Kursaal mit einem Stand und mit einem halbstündigen Infovortrag.

 

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Zweites  großes Netzwerktreffen von ehemaligen und aktiven Freiwilligen

 

 

 

Vom 7. bis zum 9. Oktober 2016 fand auf Borkum das zweite große Watt°N-Treffen statt. Hierbei kamen etwa 85 ehemalige und aktive Freiwillige aus dem niedersächsischen  Wattenmeer zusammen, um ihre Freiwilligenzeit wieder aufleben zu lassen und sich für das Wattenmeer zu engagieren.

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Müllsammelaktion auf Spiekeroog

 

 

 

Der Spiekerooger Nationalparkranger Lars Scheller lud am 24.09.2016 zu einer Müllsammelaktion ein, um den weitläufigen Osten Spiekeroogs vom Müll zu befreien. Mit dabei waren auch fünf Freiwillige des Netzwerks Watt°N.

 

 

 

Nachdem die fünf tatkräftigen Helfer des Netzwerks Watt°N bereits am Freitag anreisten, trafen sie sich gemeinsam mit mehr als 20 Unterstützerinnen um 10 Uhr morgens am Wittbülten, dem Nationalparkhaus auf Spiekeroog. Ihr Ziel: die Spiekerooger Ostplate. Dieser zum Nationalpark gehörende, östliche Teil der Insel umfasst ca. die Hälfte der Inselfläche. Nachdem in den Monaten April bis Ende Juli das Betreten zum Schutz der dort brütenden, zum Teil seltenen Vogelarten nicht gestattet war, darf die Ostplate ab August bis zum erneuten Beginn der Brutzeit im April auf markierten Wegen betreten werden. Ein guter Zeitpunkt also, um das einzigartige Gebiet vom Müll zu befreien.

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„Herzlich Willkommen im Wattenmeer und einen guten Start in eurer neuen Heimat“.

 

 

 

Um diese Botschaft im Namen von Watt°N zu überbringen, besuchten drei ehemalige Vogelzivis die aktuellen Freiwilligen des NLWKN auf einer internen Schulung in Friedrichsgroden.

In den letzten Wochen startete auf den Ostfriesischen Inseln und am Festland für zahlreiche Freiwillige ihr Jahr an der Küste. Die Schulung dient daher vor allem der fachlichen Vorbereitung auf ihre Aufgaben. Gleichzeitig können sich die Freiwilligen der Inseln und des Festlandes hier erstmalig kennenlernen. Für Watt°N war das eine tolle Gelegenheit, um über die Gründung des Netzwerkes zu berichten und den aktuellen Freiwilligen die Unterstützung der Ehemaligen anzubieten.

 

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De Bargaant tellen en Ostfreesland

Brandganserfassung

Wenige Wochen nach dem Start in die Brutvogelsaison engagierten sich 13 ehemalige Freiwilligendienstleistende über unser Mentorenprogramm, um die aktuellen Freiwilligen des NLWKN bei der Brandganserfassung zu unterstützen.

Von Freitag den 29.April bis Sonntag den 1.Mai fuhren die Ehemaligen zu ihrem Einsatz in verschiedenen Teams auf die Inseln Norderney, Langeoog, Spiekeroog und ans Festland in die Leybucht.

Die auffälligen Brandgänse (Tadorna tadorna) brüten vorwiegend in Erdhöhlen. Da ein großer Teil der Population nicht brütet und sich diese Tiere ebenfalls im Brutgebiet aufhalten, ist eine Erfassung der tatsächlichen Brutvögel schwierig. Um den Bestand der fertilen Gänse zu erfassen, werden daher die anwesenden Tiere synchron innerhalb eines Tages auf den Inseln und am Festland gezählt.

Bei der Kartiermethode   des NLWKN’s wird der Bestand der Brandgans auf den Inseln und entlang der Küstenlinie innerhalb eines Tages erfasst, um auf die Anzahl der Brutpaar schließen zu können.

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