Teambuildingwochende im Harz - Zwischen Luchs und Kräuterhexen

 Wanderschuhe fest zugeschnürt, Rucksack aufgesetzt und ab in den Harz hieß es für 19 Teamer des Watt°N Netzwerkes am 4. Mai. In dieser für die ehemaligen Freiwilligen aus dem Niedersächsischen Wattenmeer eher ungewohnten Umgebung ging es zum Teambuildingwochenende in eine Hütte in Clausthal-Zellerfeld. Die Größe des Netzwerkes und die Anzahl der aktiven Teilnehmer steigen stetig und somit auch die Aufgaben und Herausforderungen an das Team. Daher hatten sich die Teamer gemeinsam dazu entschlossen die Zusammenarbeit zu testen und mit der Unterstützung eines Naturerlebnispädagogen zu reflektieren und auszubauen.

 


Die Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende war groß und nach längerer Reise mit Bahn und Bus kamen die Teamer nach und nach an der etwas abgelegenen Hütte ohne Handyempfang an. Als am Freitagabend alle eingetrudelt und freudig begrüßt worden waren, ging es an die erste gemeinsame Aufgabe: Eine Schnitzeljagd im Wald, bei der es rund um den Harz und die Natur ging. Dank liebevoller Zusammenarbeit konnte erfolgreich ein süßer Schatz entdeckt und nach dem Abendessen am Lagerfeuer verspeist werden. So konnte der erste Abend in geselliger Runde mit fantastischem Blick auf das Sternenzelt ausklingen.

 

Samstagmorgen verstärkte Simon Sauer, ausgebildeter Erlebnispädagoge, die Gruppe. In von ihm angeleiteten Spielen und Vertrauenstests wie von „Eisscholle“ zu „Eisscholle“ hüpfend konnten die Teamer feststellen, dass die Zusammenarbeit wie so oft schon erprobt ganz gut funktioniert und auch den anderen problemlos „blind“ vertraut werden kann. Anschließend ging es zum Torfhaus, wo die Gruppe das Hochmoor und die Wälder erkundete, während die Watt°N-Teamerin und Landschaftsökologin Nathalie Tent die Besonderheiten der Landschaft erklärte. Nach einer Pause mit köstlichem Kuchen zeigte sich in einem Teambuildingsspiel zur gemeinsamen „Befreiung aus der Kräuterhexenburg“, dass die Gruppe sich der Stärken jeder einzelnen Person bewusst ist und diese auch nutzen kann, wodurch sie mit viel Spaß auch diese Aufgabe meisterte. Zurück an der Hütte wurde im schnellen Murmelbahn-Bau-Wettbewerb die Zusammenarbeit in Kleingruppen getestet. Hierbei wurde klar, dass die Zusammenarbeit unter Zeitstress nicht immer reibungslos funktionieren kann. Die resultierende Reflexionsrunde betonte wie wichtig es ist bei einem gemeinsamen Ziel nicht die Gruppe aus dem Blick zu verlieren. Anschließend wurde lecker gekocht und die gemeinsame Zeit am Lagerfeuer genossen.

 

Am Sonntag hieß es dann erstmal packen und putzen, gefolgt von letzten Herausforderungen für das Team. Dabei wurde noch einmal deutlich wie verschiedene Vorgehensweisen in der Problemlösung das Zusammenarbeiten erschweren aber auch bereichern können: Während einige Teamer lieber achtsam planen und dann erst umsetzen, probieren andere lieber direkt verschiedene Lösungsansätze aus. Daher ist es für große Teams wie das von Watt°N unheimlich wichtig gut zu kommunizieren und Verständnis und Rücksicht für die Einzelpersonen aufzubringen. Nur so bleibt das Team funktionsfähig. Leider hieß es dann am Sonntagnachmittag schon mit vielen neuen Eindrücken und gestärktem Teamgeist Abschied nehmen.

 

Das Teambuildingwochenende war sehr lehrreich für alle Beteiligten: Um sich den Herausforderungen des stark wachsenden Teams zu stellen, sollte das Team dynamisch und lernfähig bleiben. Dazu sollten neue Ideen aller berücksichtigen werden. Im Watt°N-Team treffen viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander, von denen jede/r seine Stärken hat. Diese vielseitigen Stärken können effektiv genutzt werden, so dass sich die Teammitglieder ergänzen und sich gemeinsam für die Leidenschaft - das Wattenmeer - einsetzen und dabei auf einander vertrauen können. Kommunikation ist nicht nur wichtig bei der Ausarbeitung von Zielen und deren Umsetzung, sondern auch um Konflikte zu vermeiden und anzusprechen. Im Team sind stets Rücksichtnahme und respektvoller Umgang mit Einzelpersonen notwendig, für manche Aufgaben müssen jedoch Einzelbedürfnisse zurückgestellt werden können. Insgesamt steht für die Teamer fest: „Wir sind sehr stolz Teil dieses tollen Teams zu sein und wissen, dass wir zusammen sehr stark sind und viel schaffen können.“

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